# Wie kommt ein Inhalt vom Portal auf den Bildschirm?

Zwischen einer hochgeladenen Datei und dem Bild im Schaufenster liegen wenige, immer gleiche Glieder. Fünf davon bilden eine feste Kette: Medium, Szene, Playlist, Programm, Display — Pflicht sind nur drei.

> **Typ:** konzept
> **Für wen:** alle, die das Portal zum ersten Mal öffnen und den Aufbau verstehen wollen
> **Voraussetzung:** ein Konto mit einer Rolle in Ihrer Organisation
> **Ort im Portal:** Seitenleiste, Gruppen **Inhalte** und **Betrieb**

## Fünf Glieder, eine Kette

Am Anfang steht ein **Medium**: ein Bild, ein Video oder eine PDF-Datei unter **Medien**. Daraus bauen Sie unter **Szenen** eine **Szene** — die gestaltete Fläche aus Widgets, die der Bildschirm später zeigt. Widgets bringen die installierten **Apps** mit: eine Wetterkarte, eine Preistafel, eine Uhr. Wichtig ist der letzte Handgriff: Eine Szene läuft erst, wenn Sie sie **veröffentlichen**. Solange sie den Status **Entwurf** trägt, sieht sie niemand außer Ihnen.

Mehrere Inhalte hintereinander ergeben eine **Playlist**: eine geordnete Abfolge aus Szenen und Medien, jedes Element mit seiner Anzeigedauer. Die Playlist ist praktisch, aber nicht zwingend. Ein **Programm** kann auch eine einzelne Szene spielen.

Das **Programm** beantwortet die Frage, *was wann* läuft: ein **Grundprogramm** für den Normalfall und **Programmpunkte** zu ihren Zeiten. Was es nicht beantwortet, ist die Frage *wo*. Diese Entscheidung fällt an einer einzigen Stelle: bei der **Zuweisung** auf der Detailseite eines Displays, im Reiter **Wiedergabe**. Dort bekommt das Display entweder ein Programm oder — wenn kein Wochenplan nötig ist — direkt eine Szene, eine Playlist oder ein Medium. Ein Display trägt dabei immer genau eine Zuweisung.

![Kette vom Medium über Szene und freiwillige Playlist zum Programm und über die Zuweisung am Display bis zum Bild vor Ort; Szene und Playlist sind auch direkt zuweisbar.](/docs/erste-schritte/bilder/a4341726-inhaltskette.svg)

*Szene und Playlist führen zum Programm — oder auf kurzem Weg direkt an ein Display.*

## Was nach der Zuweisung von selbst geschieht

Ab hier greift niemand mehr ein. Die Plattform verdichtet Szene, Zeiten und Medien zu einem **Anzeige-Stand** und schickt ihn an das Gerät. Das Gerät speichert ihn — auch für den Fall eines späteren Netzausfalls — und zeigt den Inhalt im Vollbild. Danach meldet es seinen Status zurück, und die Flotte unter **Displays** zeigt Ihnen das Ergebnis. Zwischen **Veröffentlichen** und neuem Bild liegen meist Sekunden.

Bleibt der Bildschirm beim Platzhalter Ihrer Marke, fehlt genau eines von drei Dingen: eine veröffentlichte Fassung der Szene, die Zuweisung am Display oder die Kopplung des Bildschirms selbst.

![Die Seitenleiste eines Inhabers mit allen fünfzehn Bereichen: oben das Logo beziehungsweise der Name der Organisation (1), darunter das Dashboard allein über den Gruppen (2) und die drei Gruppen Inhalte (3), Betrieb (4) und Verwaltung (5); ganz unten die Schaltfläche zum Ein- und Ausklappen (6)](/docs/erste-schritte/bilder/7628c62d-seitenleiste-gruppen.png)

## Wo Sie jedes Glied finden

Die Seitenleiste bildet genau diesen Ablauf ab. Über den Gruppen steht das **Dashboard**, darunter folgen drei benannte Gruppen.

| Gruppe | Einträge | Wofür |
|---|---|---|
| **Inhalte** | **Medien**, **Szenen**, **Playlisten**, **Programme** | Was läuft und wann es läuft. |
| **Betrieb** | **Displays**, **Leinwände**, **Geräte**, **Apps**, **Auswertung** | Wo es läuft und ob es gelaufen ist. |
| **Verwaltung** | **Team**, **Abrechnung**, **Änderungsprotokoll**, **Benachrichtigungen**, **Einstellungen** | Wer mitarbeitet und was das kostet. |

## Was daraus folgt

- Pflicht sind nur drei Glieder: ein veröffentlichter Inhalt, eine Zuweisung und ein gekoppeltes Display. Playlist und Programm sparen Arbeit, sind aber kein Muss.
- Ein Programm läuft nirgends, solange es keinem Display zugewiesen ist. Sollen zwei Bildschirme dasselbe zeigen, bekommen beide dasselbe Programm.
- Änderungen an einer Szene wirken erst mit dem Veröffentlichen. Wer eine alte Fassung auf dem Bildschirm sieht, hat meist nur gespeichert.
- Der Weg endet nicht am Bildschirm: Was tatsächlich lief, steht später in der **Auswertung**.

## Weiterführendes

- [Der erste Bildschirm in 15 Minuten](/docs/erste-schritte/der-erste-bildschirm)
- [Was ist ein Programm, und was tut das Grundprogramm?](/docs/programme/was-ein-programm-ist)
- [Wie entscheidet ein Bildschirm, was gerade läuft?](/docs/erste-schritte/wie-ein-bildschirm-entscheidet)
