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SzeneraOS, das System auf dem Player Das Betriebssystem, das nur eines kann.

Kein Desktop, kein Anmeldebildschirm, kein Fenster, das jemand wegklicken müsste. Der Player startet in Ihren Inhalt und hält sich danach selbst am Laufen.

Vorinstalliert. Am Gerät richten Sie nichts ein und halten nichts nach.

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Der Zuschnitt

Ein Gerät, eine Aufgabe

Ein gewöhnlicher Rechner kann alles — und braucht deshalb jemanden, der sich um ihn kümmert. Dieses System kann eine Sache, und die ohne Aufsicht.

Startet in den Inhalt

Nach dem Einschalten steht das Bild. Kein Verwaltungsbereich, kein Mauszeiger, keine Bildschirmabschaltung. Je angeschlossenem Bildschirm ein eigenes Fenster mit eigenem Inhalt.

Nichts zu verstellen

Es gibt keine Oberfläche, in der jemand etwas ändern könnte. Was auf dem Bildschirm läuft, entscheiden Sie im Portal — nicht, wer vor dem Gerät steht.

Dienste mit engen Rechten

Die Anzeige-Software läuft als abgeschotteter Systemdienst. Sie liest ihre Einstellungen und schreibt in genau zwei Verzeichnisse. Alles andere ist für sie nicht vorhanden.

Aktualisierung

Zwei Systemhälften und ein Probelauf

Eine neue Fassung wird nie über die laufende geschrieben, sondern in die zweite, gerade unbenutzte Hälfte. Erst wenn sie sich bewährt hat, wird sie die maßgebliche.

  • Genau ein Probestart: Das Gerät startet einmal versuchsweise in die neue Hälfte
  • Bis zu fünf Minuten Zeit, sich zu bewähren — die Anzeige muss laufen und das System muss auf seine Gesundheitsabfrage antworten
  • Erst danach wird die neue Hälfte fest eingetragen
  • Bleibt der Nachweis aus, startet das Gerät beim nächsten Mal wieder in die alte Hälfte

Der Rückweg ist kein eigener Schritt

Ein Rücksprung, der selbst gelingen muss, ist genau die Stelle, an der ein Gerät hängen bleibt. Hier passiert im Fehlerfall schlicht nichts — und nichts heißt: Die alte Fassung läuft weiter.

A läuft, B wird beschrieben

Nach dem Probestart tauschen die beiden ihre Rollen — oder eben nicht.

Identität

Jedes Gerät weist sich selbst aus

Beim ersten Start erzeugt der Player sein Schlüsselpaar selbst und schickt nur die Anfrage nach einem Zertifikat weg. Der geheime Teil bleibt auf dem Gerät — auch wir haben ihn nicht.

Beide Seiten zeigen ihren Ausweis

Nicht nur der Server weist sich aus, sondern auch das Gerät. Eine Verbindung ohne gültiges Gerätezertifikat wird gar nicht erst angenommen.

Der Schlüssel bleibt, wo er entsteht

Er liegt in einem eigenen Bereich des Speichers, lesbar nur für das System selbst — dem einzigen Bereich, den auch eine Aktualisierung nicht anfasst.

Erneuert sich rechtzeitig

Zweimal am Tag prüft das Gerät die Restlaufzeit seines Zertifikats und tauscht es zwei Wochen vor Ablauf. Ein abgelaufenes Zertifikat gibt es damit nicht.

Netzwerk

Der Player ruft heraus, nicht umgekehrt

Die Firewall verwirft alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Erlaubt ist wenig — und nichts davon reicht an Ihre Inhalte.

  • Die Verbindung zur Plattform baut das Gerät selbst auf; von außen wird sie nicht geöffnet
  • Wartung per SSH nimmt das Gerät nur aus dem eigenen Netz an, und nur mit Schlüssel — die Anmeldung per Passwort ist abgeschaltet
  • Die Schnittstelle zwischen Anzeige und System hört ausschließlich auf dem Gerät selbst und weist alles andere ab
  • Findet der Player kein Netz, spannt er einen eigenen Zugangspunkt auf, über den Sie ihn im Browser einrichten
Ohne Netz

Die Wiedergabe braucht die Leitung nicht

Inhalte, Zeitplan und Videos liegen auf dem Gerät, bevor sie zum ersten Mal laufen. Fällt die Verbindung aus, merkt das Ihr Portal — der Bildschirm nicht.

  • Der zuletzt gültige Stand bleibt stehen, statt einer leeren Fläche zu weichen
  • Videos werden als Datei vorgeholt und laufen von der Platte, nicht aus dem Netz
  • Kommt die Verbindung zurück, holt der Player nach, was sich inzwischen geändert hat
  • Alle dreißig Sekunden meldet sich das Gerät; im Portal sehen Sie an der Meldung, ob es noch da ist

Warum wir keine Dauer nennen

„Vier Wochen offline“ wäre eine Zahl, die niemand nachprüft. Entscheidend ist etwas anderes: Die Wiedergabe braucht die Verbindung nicht. Wie viel das Gerät vorhält, hängt an Ihren Inhalten und am Platz auf der Karte, nicht an einer Frist.

Keine Leitung, trotzdem Bild

Keine Wolke, kein Server, keine Verbindung — und trotzdem läuft, was auf dem Gerät liegt.

Selbstheilung

Drei Netze, eines unter dem anderen

Software stürzt ab. Die Frage ist nicht, ob es passiert, sondern wer es bemerkt — und ob dafür jemand hinfahren muss.

Der Dienst startet neu

Fällt die Anzeige oder das System dahinter aus, startet der Player sie binnen Sekunden neu. Der Bildschirm ist zurück, bevor jemand hinsieht.

Das Gerät startet neu

Ein Wächter sieht alle dreißig Sekunden nach. Häufen sich Abstürze — drei in einer Stunde —, hilft Neustarten nicht mehr, und er startet das ganze Gerät neu.

Die Hardware greift durch

Steht das System so fest, dass auch der Wächter nichts mehr meldet, schaltet ein eigener Baustein im Rechner das Gerät ab und wieder an. Dafür braucht es kein laufendes Programm.

  • Ein viertes Netz für den häufigsten Fehler: Findet der Player nach anderthalb Minuten kein Netz, verwirft er das hinterlegte WLAN und ist über seinen eigenen Zugangspunkt wieder erreichbar
  • Jeder Neustart steht im Portal — Selbstheilung heißt nicht, dass es niemand erfährt
Signaturen

Was auf das Gerät darf, ist unterschrieben

Ein Player holt sich Software nach: Apps für den Bildschirm und Aktualisierungen für sich selbst. Beides wird geprüft, bevor es ausgepackt wird.

  • App-Bündel tragen eine Ed25519-Signatur, geprüft gegen einen Schlüssel, der fest in der Software des Players steckt
  • Die Prüfung liegt vor dem Entpacken: Ein Bündel, das sie nicht besteht, berührt das Dateisystem nie
  • Systemaktualisierungen kommen als eigenes, signiertes Paket und werden gegen den Schlüsselbund auf dem Gerät geprüft, bevor eine Hälfte beschrieben wird
  • Zusätzlich erkennt der Player jedes Paket an seiner Prüfsumme wieder

Was das nicht heißt

Signaturen schützen den Weg, nicht das Gerät. Wer den Player in der Hand hält, hat die Speicherkarte in der Hand. Ein Bildschirm im öffentlichen Raum gehört an eine Stelle, an die man nicht ohne Weiteres herankommt.

Angaben

Die Zahlen, die dahinterstehen

Jede Aussage auf dieser Seite hat einen Wert. Hier stehen sie zusammen.

Aktualisierung
Zwei Systemhälften, ein Probestart, Rückfall ohne Zutun
Prüfung nach dem Start
Bis zu 5 Minuten auf Anzeige, System und Gesundheitsabfrage
Geräteidentität
Zertifikat auf Basis eines Schlüsselpaars, das auf dem Gerät entsteht und es nicht verlässt
Zertifikatswechsel
Prüfung alle 12 Stunden, Austausch 14 Tage vor Ablauf
Lebenszeichen
Alle 30 Sekunden, mit Zustand des Geräts
Zustand im Portal
Online unter 1 Minute, verzögert bis 5 Minuten, danach offline
Wächter
Anwendungswächter alle 30 Sekunden, Hardware-Wächter nach 60 Sekunden ohne Lebenszeichen
Video auf dem Gerät
Bis zu 10 GiB vorgehaltene Dateien, die ältesten weichen zuerst
Anzeige
Ein Browser im Kiosk-Betrieb, je Bildschirm ein eigenes Fenster
Zugang von außen
Firewall verwirft alles Unerlaubte; Wartung nur aus dem eigenen Netz
Fragen

Kurz beantwortet

Kann ich eigene Software darauf installieren?

Nein, und das ist der Punkt. Der Player ist ein geschlossenes Gerät ohne Desktop und ohne Anwendungskatalog. Was Sie darüber hinaus zeigen wollen, binden Sie als Webseite ein.

Was passiert nach einem Stromausfall?

Das Gerät startet und zeigt wieder, was es zeigen soll. Die Anzeige setzt dabei frisch auf — die Frage „Wiederherstellen?“, die ein Browser sonst nach einem harten Aus stellt, gibt es hier nicht.

Wie kommen Aktualisierungen auf das Gerät?

Sie kommen über die Plattform, und das Gerät holt sie selbst. Sie müssen niemanden hinschicken und keinen Zugang von außen öffnen.

Läuft das auch auf meinem eigenen Rechner?

Nein. Dieses System ist für den Player gebaut. Eigene Hardware können Sie trotzdem nutzen: Dann läuft die Anzeige in einem gewöhnlichen Browser — ohne den Betriebsteil, von dem diese Seite handelt.

Sehe ich, was das Gerät tut?

Ja. Zustand, letzte Meldung, laufender Inhalt und ein aktuelles Bildschirmfoto auf Knopfdruck stehen im Portal. Ein System, das sich selbst hilft, darf das nicht heimlich tun.

Das Gerät, auf dem das läuft, kaufen Sie einmalig.

Einmalig, mit Netzteil und Kabel. Das Betriebssystem ist darauf, die Aktualisierungen sind im Preis je Bildschirm enthalten.

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