Was ist eine Playlist, und wann brauche ich keine?
Sie haben mehrere Inhalte und überlegen, ob dafür eine Playlist nötig ist oder der Inhalt direkt auf den Bildschirm kann.
3 Minuten LesezeitProgrammeStand: 20.10.2026
Auf dieser Seite
Bevor Sie loslegen
- Für wen
- Alle, die mehrere Inhalte nacheinander zeigen wollen oder eine Playlist erwägen.
- Ort im Portal
- Playlisten
Eine Playlist ist eine geordnete Abfolge von Szenen und Medien mit einer Anzeigedauer je Eintrag. Sie bündelt mehrere Inhalte zu einer Schleife. Ein einzelner Inhalt braucht sie nicht.
Was in einer Playlist steckt
Eine Playlist mischt Szenen und Medien aus der Bibliothek frei: erst eine Szene, dann ein Bild, dann ein Video. Jeder Eintrag trägt eine Dauer. Bilder und Szenen stehen so lange wie eingestellt; Videos laufen ihre natürliche Länge, solange Sie nichts anderes eintragen. Eine nie veröffentlichte Szene darf in der Abfolge stehen, trägt aber den Hinweis Noch nie veröffentlicht — wird auf dem Display übersprungen.
Woher die Abfolge kommt, entscheiden Sie beim Anlegen. Der Dialog Neue Playlist fragt Woher soll der Inhalt dieser Playlist kommen? und bietet vier Karten: Manuell, Ordner, Tags und OneDrive.

1 Manuell · 2 Ordner · 3 Tags · 4 OneDrive
Manuell, aus Ordner, nach Tags
| Art | Inhalt | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Manuell | Sie stellen die Abfolge selbst zusammen, Szenen und Medien in frei wählbarer Reihenfolge | die Mittagskarte eines Restaurants |
| Ordner | alle abspielbaren Medien eines Bibliotheks-Ordners, automatisch aktuell gehalten | ein Ordner „Aktionswoche“: Bild hochladen genügt, es läuft von selbst |
| Tags | alle Medien, die sämtliche gewählten Tags tragen (1 bis 10), unabhängig vom Ordner | alles mit sommer und angebot, quer durch die Bibliothek |
Bei OneDrive werden die Dateien eines Cloud-Ordners laufend in die Mediathek übernommen, und die Playlist spielt diesen Ordner. Dafür braucht Ihre Organisation die Funktion „Orte in der Mediathek“; fehlt sie, ist die Karte gesperrt.
Bei den automatischen Arten pflegen Sie keine Einträge. Neue passende Medien erscheinen von selbst, gelöschte verschwinden. Ein Medium spielt erst mit, wenn seine Verarbeitung abgeschlossen ist. Eine Playlist mit Quelle trägt keine eigene Abfolge, und sie hat einen Deckel: Passen mehr als 200 Medien zur Auswahl, spielen die weiteren nicht mit. Das Portal sagt es unter Nicht die ganze Auswahl läuft mit dem Zusatz „mehr nimmt eine Quellen-Playlist nicht auf“. Einträge aus einer Quelle tragen das Abzeichen Aus der Quelle.
Wo die Playlist zwischen Szene und Bildschirm steht
Zwischen einer fertigen Szene und dem, was der Bildschirm zeigt, liegen zwei Entscheidungen: welcher Inhalt wann läuft, und auf welchem Gerät. Die erste beantwortet ein Programm, die zweite die Zuweisung am Display. Die Playlist steht vor beiden: Sie kann Grundprogramm oder Programmpunkt sein. Sie lässt sich auch direkt einem Display zuweisen; dann läuft sie als Schleife, ohne Wochenplan.
Was daraus folgt
- Ein einzelner Inhalt braucht keine Playlist. Eine Szene oder ein Medium wird direkt Grundprogramm, Programmpunkt oder Zuweisung am Display.
- Soll eine feste Dramaturgie laufen, etwa Begrüßung, Angebot, Hinweis, legen Sie eine manuelle Playlist an.
- Soll ein Ordner „Aktionswoche“ von selbst laufen, wählen Sie Ordner, Tags oder OneDrive. Ab dann füllt sich die Playlist selbst, bis zum Deckel von 200 Medien.
- Eine Playlist mit Quelle lässt sich nicht von Hand umsortieren. Wer die Reihenfolge bestimmen will, bleibt bei Manuell.
Weiterführendes
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