Warum ist eine Lücke keine Null?
Eine Planstunde ohne Meldung, offene Lücken mit ihrer Frist, Nachmeldungen, Abschluss und Nachtrag.
4 Minuten LesezeitAuswertungStand: 25.10.2026
Auf dieser Seite
Bevor Sie loslegen
- Für wen
- Alle, die Zahlen weitergeben und für ihre Herkunft geradestehen müssen.
- Voraussetzung
- Das Recht Freie Abfragen ausführen, in den Vorgaben bei Inhaber und Manager.
- Ort im Portal
- Auswertung › Reiter Überblick und Displays
Eine Planstunde ohne Meldung steht in der Auswertung als Lücke da, nicht als Null. Der Unterschied entscheidet darüber, ob ein Nachweis eine Messung ist oder eine Behauptung. Dazu gehört, was mit Meldungen geschieht, die später eintreffen, auch nach dem Abschluss eines Monats.
Eine Null wäre eine Behauptung
Eine Null hieße: Das Display lief und zeigte nichts. Eine Lücke heißt: Wir wissen es nicht. Das Gerät war offline, ausgeschaltet oder noch nicht in Betrieb. Beides in eine Zahl zu falten wäre eine Aussage über etwas, das niemand gemessen hat. Deshalb schätzt die Auswertung nie.
Lücken gibt es nur in der Planzeit, also in den Stunden, in denen ein Display laut Öffnungszeit und Programm zeigen soll. Ein Laden, dessen Displays nachts aus sind, hat nachts keine Planzeit und deshalb auch keine Lücke. Umgekehrt ist ein Display, das in der Planzeit schweigt, die größte Lücke und verschwindet nicht aus der Rechnung: Jedes Display zählt mit, auch eines, das sich nie gemeldet hat.
Eine Planstunde hat drei Zustände. Nur der dritte ist eine Lücke, und er wird nie geschätzt.
Wie eine Lücke aussieht
Farbe ist nirgends der einzige Träger der Bedeutung. Eine Lücke ist bernsteinfarben schraffiert, ein Panel in Bereitschaft schieferfarben, und jedes Feld trägt seinen Klartext für Tastatur und Vorlesehilfe. Das Raster Jede Planstunde der Woche im Reiter Überblick zeigt je Display und Stunde ein Feld, halbe Felder sind halbe Öffnungsstunden. Die Zeichenerklärung darunter nennt sichtbar, nachgemeldet, Panel aus, nicht im Vordergrund, nicht gemeldet, ab 3 Wiedergabefehlern und keine Planzeit.

1 nicht gemeldet · 2 nachgemeldet · 3 Panel aus
Nachmeldungen und offene Lücken
Ein Gerät ohne Netz misst weiter. Seine Meldungen bleiben bis zu sieben Tage im Gerät und gehen hinaus, sobald es wieder erreichbar ist. Was mehr als 15 Minuten nach dem Ende einer Stunde eintrifft, ist nachgemeldet: genauso am Gerät gemessen wie alles andere, nur später angekommen. Die Karte Vollständigkeit der Messung zählt die Planstunden in rechtzeitig, nachgemeldet und nicht gemeldet.
Solange ein Gerät noch nachmelden kann, ist seine Lücke offen: sieben Tage nach der betroffenen Stunde. In dieser Zeit sagt die Auswertung, was noch kommen kann, statt eine endgültige Zahl zu nennen:
| Wo | Was dort steht |
|---|---|
| Verfügbarkeit im Überblick | „Bis zu …, wenn die offene Lücke von … nachgemeldet wird. Eine Lücke zählt nie als null.“ Die Verfügbarkeit ist dann eine Spanne aus dem, was vorliegt, und dem, was sie wäre, wenn alles nachkommt. |
| Nicht gemeldet in der Karte Wohin die Planzeit ging | „… seit … Kann noch nachkommen.“ mit dem Zusatz offen. Genannt wird die offene Lücke mit der größten Wirkung, nicht die, deren Frist zuerst endet. Strecken bis zehn Minuten nennt die Karte nicht beim Namen. |
| Auffälligkeiten | „… meldet sich seit … nicht“ mit dem Zusatz offen. |
| Tag eines Displays | „… Planstunden dieses Tages sind noch nicht gemeldet und können bis … nachkommen. Die Zahlen können noch steigen.“ |
Ist die Frist vorbei, wird die Lücke endgültig: „… hat … nicht gemeldet. Die Frist für Nachmeldungen ist vorbei. Diese Zeit bleibt eine Lücke.“
Abschluss und Nachtrag
Für Werbekampagnen braucht es einen Stand, der morgen noch gilt. Deshalb wird jeder Monat einer Buchung abgeschlossen: 72 Stunden Nachmeldefrist nach seinem letzten Tag und weitere 24 Stunden Sicherheitsabstand, in der Nacht darauf. Der Abschluss ist unveränderlich, und auf ihn bezieht sich der signierte Nachweis.
Trifft danach noch eine Meldung für diesen Monat ein, ändert sie den Abschluss nicht. Sie erscheint in einem Nachtrag mit eigener Nummer, der nur die nachgereichten Ausspielungen enthält. Abschluss und Nachtrag verweisen aufeinander, und zusammen ergeben sie die ganze Lieferung des Monats. So bleibt jede Zahl prüfbar, auch wenn ein Gerät nach einem langen Wochenende ohne Netz erst spät meldet.
Was daraus folgt
- Ein Nachweis versteckt Lücken nicht, er weist sie aus: Abdeckung der Planzeit, nicht gemeldete und nachgemeldete Stunden stehen im Abschnitt Qualität.
- Rechnen Sie mit einem laufenden Monat nur unter Vorbehalt. Was gestern geschah, kann noch wachsen.
- Eine Lücke ist ein Anlass, das Display anzusehen, keine Zahl zum Wegrechnen: Den Tag eines Displays prüfen.
- Hinterlegen Sie Öffnungszeiten, sonst rechnet die Planzeit mit jeder Programmstunde und nennt Lücken, wo niemand hinsieht: Standorte anlegen und Displays zuordnen.
- Mehr zu Abschluss, Nachtrag und Prüfung: Nachweise und Verweise für Werbepartner.
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