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Wie zeigt eine Leinwand ein Bild auf mehreren Bildschirmen?

Sie planen eine Wand aus mehreren Bildschirmen und wollen vorher wissen, wie das Bild darauf verteilt wird.

3 Minuten LesezeitBildschirmeStand: 25.10.2026

Auf dieser Seite

Bevor Sie loslegen

Für wen
alle, die eine Leinwand planen oder verstehen wollen, warum ein Display darin anders reagiert als allein
Voraussetzung
keine
Ort im Portal
Leinwände

Eine Leinwand fasst mehrere Displays zu einer gemeinsamen Fläche zusammen: ein Schaufenster-Band aus zwei Bildschirmen, eine Videowand aus vier. Wie das Bild darauf verteilt wird und welche drei Grenzen vor dem Aufbau zählen.

Die Rechnung dreht sich um

Ohne Leinwand passt jedes Display die Szene in seinen eigenen Bildschirm ein. Zwei Displays mit derselben Zuweisung zeigen deshalb zweimal dasselbe Bild. Die Displays einer Leinwand heißen ihre Mitglieder, und für sie gilt eine andere Regel: Die Szene wird in die gemeinsame Fläche eingepasst, und jedes Display zeigt nur seinen Ausschnitt davon. Vier Bildschirme zeigen dann ein Bild, nicht viermal dasselbe.

Die Fläche entsteht aus einem gleichmäßigen Raster aus Spalten und Zeilen. Jede Kachel rechnet mit 1920 × 1080 Pixeln, 2 × 1 Kacheln ergeben also 3840 × 1080 Pixel. Welches Display auf welcher Kachel hängt, legen Sie beim Anlegen fest. Die Mitglieder müssen nicht am selben Gerät hängen — die Fläche entsteht im Portal, nicht am Kabel.

Eine Szene wird in die gemeinsame Fläche einer Leinwand eingepasst. Das linke Display zeigt die linke Hälfte, das rechte die rechte Hälfte, ein Display ohne Leinwand die ganze Szene.

Auf der Leinwand zeigt jedes Display seinen Ausschnitt der gemeinsamen Szene. Allein zeigt es die ganze Szene.

Zugewiesen wird der Leinwand, nicht dem einzelnen Bildschirm: Programm, Szene, Playlist oder Medium landen in einem Zug auf allen Mitgliedern. Am Mitglied selbst ist die Zuweisung gesperrt. Dort steht Teil einer Leinwand mit dem Namen der Fläche und dem Link Zur Leinwand.

Inhalte für sehr breite Flächen

Eine Szene für einen 16:9-Bildschirm passt nicht auf eine Fläche aus 4 × 1 Kacheln. In der Vorlagen-Galerie unter Szenen gibt es deshalb das Format Leinwand ab etwa 21:9. Solche Vorlagen erscheinen nicht unter Querformat: Ihre Aufteilung ergibt auf einem gewöhnlichen Bildschirm keinen Sinn.

Drei Grenzen, die Sie kennen sollten

Gleichlauf ist Uhr-Gleichlauf, nicht Bild-Gleichlauf. Alle Mitglieder rechnen dieselbe Zeitachse und wechseln gleichzeitig den Programmpunkt. Dass zwei Bildschirme ein Video bildgenau nebeneinander zeigen, ist nicht zugesichert. Einen Abgleich über die Geräte hinweg gibt es nicht. Für Standbilder, Szenen und ruhige Übergänge reicht das, für Video über die Fuge nicht.

Video läuft auf Leinwänden über den Browser. Der beschleunigte Video-Weg kennt den Ausschnitt nicht und würde auf jedem Mitglied das ganze Bild zeigen. Das Gerät schaltet deshalb auf die Wiedergabe im Browser um. Das kostet Leistung: Sehr große Videos auf einer 4 × 4-Wand sind keine gute Idee.

Die Uhren müssen stimmen. Die Geräte holen ihre Zeit aus dem Netz. Eine falsche Uhr wechselt zu einem anderen Zeitpunkt als die Nachbarn. Das Portal meldet das als Uhrzeit nicht synchron: „Die Gerätezeit läuft ohne Abgleich. Zeitpläne schalten dann zum falschen Zeitpunkt um.“

Was daraus folgt

  • Planen Sie eine Leinwand für Szenen, Standbilder und ruhige Übergänge. Ein Video über die Fuge wird nicht bildgenau.
  • Halten Sie Videos auf großen Rastern klein: Je mehr Kacheln, desto mehr rechnet jedes Gerät im Browser.
  • Gestalten Sie Inhalte im Format Leinwand, sobald die Fläche breiter als etwa 21:9 ist.
  • Sorgen Sie dafür, dass jedes Gerät seine Zeit aus dem Netz bekommt: Uhrzeit nicht synchron an einem Mitglied betrifft die ganze Fläche.
  • Ein Bildschirm gehört zu höchstens einer Leinwand. Wer ihn anders bespielen will, löst sie auf oder baut sie um.

Weiterführendes

Alles gefunden? Dann geht es im Portal weiter — oder Sie legen zuerst einen Betrieb an.

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